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In­for­ma­ti­on zur Covid-19-Pan­­de­­mie

Zum Zeit­punkt der Pro­gramm­pla­nung kön­nen wir noch nicht si­cher sein, ob an­ge­sichts der durch die Co­ro­na-Pan­de­mie not­wen­di­gen In­fek­ti­ons­schutz- und Hy­gie­ne­maß­nah­men alle Ver­an­stal­tun­gen wie ge­plant durch­ge­führt wer­den kön­nen. Es gel­ten die je­weils ak­tu­el­len Co­ro­na Re­geln.

IN JEDEM FALL SIND GRUNDSÄTZLICH ANMELDUNGEN ERFORDERLICH.

Alle guten Wün­sche für Sie. Blei­ben Sie ge­sund und hel­fen Sie mit, dass in die­sen be­un­ru­hi­gen­den Zei­ten der ge­sell­schaft­li­che Zu­sam­men­halt und ein so­li­da­ri­sches Mi­tein­an­der ge­stärkt wer­den.

Blei­ben Sie uns treu.

Ihr La­bo­ra­to­ri­um – Team

Donnerstag, 29. September 2022, 20:00 Uhr | Online

Vom Rinascimento zum Risorgimento Italiens Weg in die Moderne

Zum Handlungskonzept von „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“ in Duisburg 2001 – 2022

Für die Nationalgeschichtsschreibung Italiens im 19. Jahrhundert brach mit der spanischen Herrschaft in Mailand und Süditalien im 16. Jahrhundert ein Zeitalter der Unterdrückung und Entfremdung an: Durch steuerliche Ausplünderung und von außen erzwungene Implantierung fremder Werte habe Italien seine Identität verloren, die es jetzt in einem vereinten Nationalstaat glanzvoll zurückgewinnen gelte.

Die neuere Forschung sieht die Geschichte Italiens zwischen Renaissance und Napoleon sehr viel differenzierter. Die Herrschaft spanischer Vizekönige und Gouverneure hat das Elitengefüge darunter und die Dominanz lokaler Oligarchien nicht gestört, sondern gefestigt und domestiziert. Und die Wirtschaftskrisen, die sich ab etwa 1600 teilweise dramatisch bemerkbar machen, sind durch mangelnde Flexibilität für neue Märkte hausgemacht. Trotzdem bleibt Italien bis 1800 kulturell eine prägende Größe Europas. Die «Rückständigkeit» des Landes ist in diesem Licht überwiegend eine Erfindung romantischer Poeten und politischer Kreise, die sich durch einen nationalen Zusammenschluss Einfluss und Profit versprechen.

Volker Reinhardt, Dr. phil habil., ist seit 1992 Ordentlicher Professor für Allgemeine und Schweizer Geschichte an der Universität Fribourg/Schweiz. Hauptthema seiner mehr als 30 Monographien ist die italienische und französische Kulturgeschichte; Golo-Mann-Preis 2013; Preis der Kythera-Kulturstiftung 2020.

Prof. Dr. Volker Reinhardt
(Université Fribourg)

Umwälzungen im europäischen Kulturraum seit 1776 - Ein Forum für Zukunftsfragen.

Veranstaltergemeinschaft

Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. – Regionale Arbeitsgruppen Rhein-Ruhr West und Mittleres Ruhrgebiet / Volkshochschule Duisburg / Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg e.V. / Deutsch-Britische Gesellschaft Duisburg e.V. / Laboratorium - Ev. Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge/ Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Stadtverband Duisburg / Jugendring Duisburg / Evangelischer Kirchenkreis Duisburg/Jüdische Gemeinde Duisburg – Mülheim/Ruhr – Oberhausen K.d.ö.R.

Termin

Donnerstag, 29. September 2022, 20:00 Uhr

Ort

Anmeldung und Information

Grundsätzliches zur Anmeldung: Alle angekündigten Veranstaltungen werden durchgeführt, die Teilnahme ist entgeltfrei. Wenn Präsenzveranstaltungen nicht möglich sein sollten, dann Online. Deshalb bitte immer bei der Volkshochschule anmelden: www.vhs-duisburg.de oder per Mail: j.sosic HYPERLINK "mailto:nils.verhoeven@stadt-duisburg.de"(at)stadt-duisburg.de. Für Rückfragen: 0203 / 283 3725.

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